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Körperlicher Schmerz - psychischer Schmerz
Zwar lassen sich meist Ursachen und Auslöser von Schmerzen finden, dies ist aber nicht immer der Fall: Bei manchen psychischen Erkrankungen treten Schmerzen auf, ohne dass sich eine körperliche Ursache finden lässt.
Dazu gehören zum Beispiel
- Rückenschmerzen bei Osteoporose oder bei Bandscheibenschäden
- Schmerzen bei Tumorerkrankungen
- Schmerzen bei Nervenerkrankungen
Organisch begründete Schmerzen
Unter diesem Begriff werden alle körperlich begründbaren Schmerzen zusammengefasst, also Schmerzen bei denen sich im Körper des Leidenden fassbare Auslöser finden.
Psychische Schmerzen
Bei psychisch begründeten Schmerzen lassen sich im Körper keine fassbaren Ursachen finden. Fragt der Arzt die Krankengeschichte ausführlich ab, lassen sich die Beschwerden in der Regel meist von körperlich begründbaren Schmerzen unterscheiden.
Beispiele:
- Depression: Die so genannte larvierte oder verborgene Depression kann sich vor allem mit Schmerzen äußern.
- Auch die Schizophrenie, bei der es oft zu Sinnestäuschungen kommt, kann mit Schmerzen einhergehen.
Da sich - vereinfacht gesagt - Dauerqualen auf das Gemüt auswirken, leiden chronisch Schmerzkranke nicht selten unter Ängsten und Depressionen. Daher gelingt es bei chronischen Schmerzen nicht immer, psychisch bedingte Schmerzen von körperlichen Schmerzen klar zu unterscheiden. Gerade bei Krebskranken ist das Wissen um die Krankheit mit Ängsten verbunden. Dies gilt es bei der Behandlung mit zu berücksichtigen.