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Schmerzlokalisation
Schmerzen werden auf unterschiedlichste Art und Weise beschrieben. Aus der Art der Schmerzen lässt sich etwas über deren Herkunft aussagen.
So viele Ursachen es für Schmerzen gibt, so vielfältig werden sie beschrieben. Als leicht oder stark, unerträglich oder gefährlich, quälend oder bedrohlich, reißend oder pochend, stechend oder brennend, pulsierend oder ausstrahlend, krampfartig oder schneidend ...
Vereinfacht lassen sich zwei grundsätzliche Arten von Schmerzen abgrenzen, die entweder auf eine Reizung von "äußeren" Nerven und Nervenbahnen oder von Nervenbahnen tief im Inneren des Körpers hinweisen:
1. Muskel oder Skelettschmerzen
Bohrende, stechende, gut eingrenzbare Schmerzen
- sprechen für plötzlich einsetzende Erkrankungen oder Verletzungen, die Nerven in den "Außenbezirken" des Körpers betreffen, beispielsweise in den Gliedmaßen. Der Ort, von dem die Schmerzen ausgehen, lässt sich gut eingrenzen.
Beispiele sind: Knochenbruch, Schnittverletzung, Abszess, Prellung
2. Eingeweideschmerzen
Dumpfe, ziehende, diffuse Schmerzen
- sind typisch für die Reizung von Nerven, die die Eingeweide und das so genannte vegetative Nervensystem betreffen. Dieses Nervengeflecht steuert den Darm,Herz und Kreislauf, die Schweißdrüsen und die Atmung, also Vorgänge, die unbewusst oder autonom ablaufen.
Beispiele sind: Gallenkoliken, Blinddarmentzündung, Magengeschwür